Häufig gestellte Fragen.

Allgemein & Zusammenarbeit
Für wen ist Isar Informatics geeignet?
Für kleine und mittelständische Unternehmen im Großraum München, die ihre IT ganz oder teilweise auslagern oder ein bestehendes Team entlasten möchten. Wir betreuen Hardware, Software, Cloud und Security als zusammenhängende Umgebung.
Kommen Sie auch vor Ort vorbei?
Ja. Infrastruktur-, Netzwerk- und Hardwarearbeiten übernehmen wir im Großraum München vor Ort. Cloud-, Security- und Supportleistungen können je nach Aufgabe auch remote erfolgen.
Wie schnell reagieren Sie bei einem Problem?
Details zu Reaktionszeiten stimmen wir individuell im Erstgespräch ab, abhängig vom gewählten Service-Level.
Wie läuft der Wechsel vom bisherigen Dienstleister?
Wir übernehmen Dokumentation, Zugänge, Verträge, offene Tickets und bekannte Risiken strukturiert. Die Verantwortung wird schrittweise übergeben, damit während des Wechsels jederzeit klar ist, wer zuständig ist.
Übernehmen Sie bestehende IT-Umgebungen?
Ja. Wir prüfen, was sicher und wirtschaftlich weiterbetrieben werden kann. Sie müssen nicht alles ersetzen, damit wir die Betreuung übernehmen.
Arbeiten Sie mit Verträgen oder auf Zuruf?
Beides. Projekte werden klar abgegrenzt angeboten; laufende Betreuung erfolgt über vereinbarte Managed Services. Welches Modell passt, hängt von Umgebung, Risiko und gewünschter Reaktionszeit ab.
Was kostet die Zusammenarbeit?
Das hängt vom Umfang ab. Wir nennen Ihnen nach dem Erstgespräch einen konkreten Aufwand — keine Pauschale ins Blaue und keine versteckten Posten.
Wie lange sind wir vertraglich gebunden?
Laufzeit und Kündigungsfrist stehen transparent im jeweiligen Angebot. Projektarbeit und laufende Managed Services haben unterschiedliche Vertragsmodelle.
Haben wir feste Ansprechpartner?
Ja. Sie erhalten benannte Ansprechpartner sowie einen dokumentierten Vertretungs- und Eskalationsweg.
Betreuen Sie mehrere Standorte?
Ja. Standorte im Großraum München betreuen wir vor Ort; weitere Standorte werden über sichere Verbindungen und Remote-Management eingebunden.
In welchen Sprachen bieten Sie Support an?
Deutsch, Englisch, Spanisch und Französisch.
IT-Infrastruktur
Müssen wir unsere gesamte Hardware austauschen?
Nein. Wir prüfen zuerst, welche Komponenten sicher und wirtschaftlich weiterlaufen können. Ausgetauscht wird, was aus dem Herstellersupport gefallen ist, den Betrieb ausbremst oder ein Sicherheitsrisiko darstellt — jeweils mit nachvollziehbarer Begründung.
Wie finden Sie die Ursache für langsames WLAN oder Netzwerkprobleme?
Wir messen, statt zu raten: Ausleuchtung, Kanäle, Auslastung, Verkabelung sowie Switch- und Firewall-Konfiguration werden nacheinander geprüft. Sie erhalten den Befund mit der tatsächlichen Ursache und den Maßnahmen, die daran etwas ändern.
Brauchen wir einen eigenen Server oder reicht die Cloud?
Das hängt von Anwendungen, Datenmengen, Standorten und Verfügbarkeitsanforderungen ab. Wir vergleichen lokale, hybride und Cloud-Varianten mit Gesamtkosten und Betriebsaufwand. Häufig ist eine Kombination sinnvoller als die Entscheidung für nur eine Seite.
Kann die Umstellung im laufenden Betrieb stattfinden?
In der Regel ja. Größere Schritte legen wir in abgestimmte Wartungsfenster und arbeiten mit Pilotgruppe und Rückfallebene, damit der Betrieb tagsüber weiterläuft.
Wer kümmert sich nach der Einrichtung um Wartung und Dokumentation?
Auf Wunsch wir. Die Dokumentation von Geräten, Lizenzen, Zugängen und Konfiguration gehört zum Projekt und bleibt bei Ihnen. Die laufende Wartung können Sie über Managed Services übergeben oder selbst übernehmen.
Kaufen Sie auch Hardware für uns ein?
Ja. Wir beraten bei Auswahl, Beschaffung, Vorbereitung, Rollout und Inventarisierung von PCs, Notebooks, Servern, Netzwerk- und Sicherheits-Hardware.
IT-Beratung
Wann lohnt sich eine externe IT-Beratung?
Wenn eine Entscheidung länger wirkt als das Projekt selbst: vor einer größeren Investition, vor einem Anbieterwechsel, vor Audits oder wenn intern zwei plausible Wege zur Auswahl stehen. Eine Außensicht ist dann günstiger als eine korrigierte Fehlentscheidung.
Was sollten wir für das erste Gespräch vorbereiten?
Nichts Aufwendiges. Hilfreich sind eine grobe Vorstellung von Arbeitsplätzen und Standorten, den wichtigsten Anwendungen und dem, was aktuell hakt. Bestandslisten und Verträge sichten wir später gemeinsam.
Beraten Sie auch, wenn wir bereits eine interne IT oder einen Dienstleister haben?
Ja, häufig geht es genau darum: eine zweite Meinung zu einer anstehenden Entscheidung oder Entlastung bei einem Thema, für das intern die Zeit fehlt. Wir arbeiten mit bestehenden Teams und Dienstleistern zusammen, statt sie zu ersetzen.
Was erhalten wir am Ende der Beratung?
Eine schriftliche Entscheidungsgrundlage: Optionen mit Nutzen, Kosten, Risiken und Betriebsaufwand, eine Empfehlung mit Begründung und eine priorisierte Maßnahmenliste mit Aufwand und Zuständigkeit.
Müssen wir die empfohlenen Maßnahmen anschließend mit Ihnen umsetzen?
Nein. Die Beratung ist ein abgeschlossenes Projekt. Das Ergebnis ist so dokumentiert, dass Sie es intern oder mit einem anderen Dienstleister umsetzen können.
IT-Sicherheit
Was wird bei einem Security-Check untersucht?
Systeme, Identitäten und Berechtigungen, Endgeräte, E-Mail, Netzwerk und Backup. Geprüft wird, was tatsächlich konfiguriert ist — nicht, was ursprünglich vorgesehen war.
Was unterscheidet einen Security-Check von einem Penetrationstest?
Der Security-Check betrachtet die Konfiguration in der Breite und zeigt, wo Schutz fehlt. Ein Penetrationstest versucht in einem vorher klar vereinbarten Umfang aktiv, Schwachstellen auszunutzen, und zeigt, was ein Angreifer damit erreichen könnte.
Können die Prüfungen unseren Betrieb beeinträchtigen?
Der Security-Check ist im Wesentlichen lesend und im laufenden Betrieb unkritisch. Für Penetrationstests vereinbaren wir Umfang, Zeitfenster und Ansprechpartner vorab und brechen ab, sobald etwas den Betrieb gefährden würde.
Bekommen wir nur einen Bericht oder helfen Sie auch bei der Behebung?
Beides ist möglich. Der Bericht ist so aufgebaut, dass er auch ohne uns umsetzbar ist: priorisiert, mit Aufwand und Zuständigkeit. Auf Wunsch übernehmen wir die Umsetzung ganz oder teilweise.
Wie oft sollten wir unsere IT-Sicherheit überprüfen lassen?
Ein jährlicher Turnus ist für die meisten Betriebe ein sinnvoller Ausgangspunkt, zusätzlich nach größeren Änderungen: Migration, neuer Standort, neue Anwendung oder Wechsel im Team. Zwischen den Prüfungen übernimmt die laufende Überwachung diesen Teil.
Was bedeutet NIS2 für unseren Betrieb?
Die Betroffenheit hängt unter anderem von Branche, Größe und Rolle in der Lieferkette ab. Wir unterstützen bei technischer Bestandsaufnahme, Gap-Liste und Maßnahmenplanung; die rechtliche Bewertung erfolgt durch entsprechend qualifizierte Beratung.
KI-Implementierung
Wie finden wir einen sinnvollen ersten Anwendungsfall für KI?
Wir suchen einen Prozess, der häufig vorkommt, viel Text oder Recherche enthält und dessen Ergebnis überprüfbar ist — etwa Angebote, Zusammenfassungen oder wiederkehrende Anfragen. Ist der Nutzen nicht messbar, ist es kein guter erster Fall.
Müssen wir uns schon für Claude oder ein anderes Werkzeug entschieden haben?
Nein. Die Auswahl folgt dem Anwendungsfall, nicht umgekehrt. Wir arbeiten schwerpunktmäßig mit Claude, prüfen aber ebenso Microsoft-Werkzeuge oder eine Kombination, wenn das besser passt.
Wie gehen Sie mit vertraulichen Unternehmensdaten um?
Vor dem Pilot legen wir fest, welche Daten verwendet werden dürfen, wer Zugriff hat und wie lange etwas gespeichert wird. Tarif und Konfiguration werden entsprechend gewählt und dokumentiert.
Wie prüfen wir, ob die KI verlässliche Ergebnisse liefert?
Im Pilot vergleichen wir die Ergebnisse an echten Fällen mit der bisherigen Arbeitsweise. Dazu gehört eine feste Qualitätskontrolle: wer das Ergebnis prüft, bevor es das Haus verlässt, und woran ein Fehler erkannt wird.
Wie wird aus einem Pilotprojekt eine Lösung für das ganze Team?
Nach dem Pilot stehen Regeln, Zugriffe und der geprüfte Ablauf fest. Der Rollout erfolgt in Gruppen und wird von einer Schulung begleitet, damit die Anwendung im Alltag auch genutzt wird.
Ist der Einsatz von Claude oder anderen KI-Werkzeugen sicher?
Das hängt von Tarif, Konfiguration, Daten und Anwendungsfall ab. Im Readiness-Check klären wir erlaubte Daten, Rollen, Aufbewahrung, Qualitätskontrolle und Integration vor dem Pilot.
Managed Services
Welche Aufgaben können Sie im laufenden IT-Betrieb übernehmen?
Geräteverwaltung, Software- und Update-Verteilung, Lizenzen und Zugänge, Onboarding und Offboarding, Backup-Kontrolle und den Anwendersupport. Der Umfang wird vertraglich abgegrenzt — Sie behalten, was Sie behalten möchten.
Wie unterstützen Sie beim Eintritt oder Austritt von Mitarbeitenden?
Beim Eintritt werden Gerät, Konto, Lizenzen, Anwendungen und Rechte vor dem ersten Arbeitstag vorbereitet. Beim Austritt werden Zugänge geschlossen, Daten gesichert und das Gerät zurückgeholt oder neu aufgesetzt — beides nach einem festen, dokumentierten Ablauf.
Wann werden Updates installiert?
Sicherheitsupdates zeitnah, funktionale Updates gebündelt in abgestimmten Fenstern. Kritische Systeme erhalten vorab eine Testgruppe, damit ein fehlerhaftes Update nicht den gesamten Betrieb trifft.
Welche Supportzeiten und Reaktionszeiten gelten?
Supportzeiten, Prioritäten und Reaktionsziele werden im Managed-Service-Vertrag festgelegt; kritische Störungen erhalten eine andere Priorität als normale Anfragen. Die konkreten Zeiten stimmen wir im Erstgespräch auf Ihren Betrieb ab.
Wie schnell ist ein neuer Mitarbeiter startklar?
Mit einem abgestimmten Onboarding-Prozess können Gerät, Konto, Lizenzen, Anwendungen und Rechte vor dem Starttermin vorbereitet werden. Die konkrete Vorlaufzeit hängt von Hardwareverfügbarkeit und Freigaben ab.
Managed Security
Was unterscheidet Managed Security von einem einmaligen Sicherheitscheck?
Der Check ist eine Momentaufnahme; Managed Security ist der laufende Betrieb danach. Schutz wird überwacht, aktuell gehalten und bei Auffälligkeiten wird reagiert — nicht erst bei der nächsten Prüfung.
Welche Bereiche können Sie laufend schützen und betreuen?
Endgeräte mit Endpoint-Schutz und EDR/XDR, E-Mail, Identitäten und Zugriffe sowie Netzwerk und Firewall. Dazu kommen Phishing-Simulationen und Awareness, weil ein Teil der Angriffe die Technik ohnehin passiert.
Ist eine Überwachung rund um die Uhr enthalten?
Nur dort, wo ein entsprechender MDR-Service vereinbart ist. Dann überwacht ein externes Team nach festgelegtem Umfang und reagiert. Ohne diesen Baustein gelten die vereinbarten Supportzeiten.
Was passiert bei einer verdächtigen Sicherheitsmeldung?
Die Meldung wird bewertet, das betroffene Gerät oder Konto bei Bedarf isoliert und der vereinbarte Eskalationsweg ausgelöst. Sie erhalten eine Rückmeldung darüber, was gefunden wurde und was daraufhin geschehen ist.
Können vorhandene Sicherheitslösungen weiterverwendet werden?
Häufig ja. Wir prüfen, ob die vorhandene Lösung den Bedarf abdeckt und sauber konfiguriert ist. Ein Wechsel wird nur vorgeschlagen, wenn Funktionsumfang, Betreuung oder Kosten dafür sprechen.
Was ist der Unterschied zwischen Endpoint-Schutz, EDR, XDR und MDR?
Endpoint-Schutz verhindert und blockiert bekannte sowie verdächtige Aktivitäten auf Geräten. EDR unterstützt Untersuchung und Reaktion am Endpoint. XDR verbindet Signale aus mehreren Quellen. MDR ergänzt die Technik um ein externes Team, das nach vereinbartem Umfang überwacht und reagiert.
Schützen Sie auch E-Mail und Microsoft 365?
Ja. Je nach Umgebung setzen wir Defender for Office 365 oder Sophos Email ein und ergänzen SPF, DKIM, DMARC, Identitätsschutz, Phishing-Simulationen und einen klaren Meldeprozess.
Was passiert bei einem Ausfall am Wochenende?
Geplante Wartungsfenster und Notfallunterstützung werden vertraglich vereinbart. Eine 24/7-Sicherheitsüberwachung wird nur angeboten, wenn ein entsprechender MDR- oder SOC-Service Bestandteil des Vertrags ist.
Managed Cloud
Muss unsere gesamte IT in die Cloud umziehen?
Nein. Hybride Umgebungen sind der Normalfall. Was lokal sinnvoller bleibt — etwa wegen einer Anwendung, der Datenmenge oder der Latenz — bleibt lokal und wird als Teil desselben Betriebsmodells geplant.
Können wir während der Migration weiterarbeiten?
Ja. Migriert wird in Wellen, beginnend mit einer Pilotgruppe. Postfächer und Dateien bleiben während der Umstellung erreichbar, größere Schritte liegen in abgestimmten Fenstern, und für jeden Schritt gibt es eine Rückfallebene.
Wie werden Backup und Wiederherstellung berücksichtigt?
Die Aufbewahrungsfunktionen von Microsoft 365 sind kein Backup. Wir ergänzen daher in der Regel eine unabhängige Sicherung für Postfächer, Dateien und Teams-Inhalte und prüfen die Wiederherstellung mit Restore-Tests.
Wie behalten wir Lizenzen und Cloud-Kosten im Blick?
Lizenzen werden regelmäßig gegen die tatsächliche Nutzung geprüft statt ungeprüft verlängert. Bei Azure kommen Kostenkontrolle und Alarme hinzu, damit Verbrauch sichtbar wird, bevor er auf der Rechnung steht.
Wie läuft eine Microsoft-365-Migration ab?
Nach Bestands-, Lizenz- und Datenprüfung migriert zuerst eine Pilotgruppe. Danach folgen Postfächer, Dateien und Berechtigungen in geplanten Wellen mit Kommunikation, Rückfallebene und Schulung.
Wie sichern Sie unsere Daten?
Wir stimmen Aufbewahrung, Backup-Ziele und Wiederanlauf auf Ihre Anforderungen ab. Zusätzlich zu den Resilienz- und Aufbewahrungsfunktionen der jeweiligen Plattform kann eine unabhängige Backup-Lösung sinnvoll sein. Restore-Tests prüfen die tatsächliche Wiederherstellung.
Wo werden unsere Daten verarbeitet?
Das hängt von Lösung, Tarif und Konfiguration ab. Wir dokumentieren ausgewählte Datenregionen, relevante Auftragsverarbeiter und vertragliche Schutzmaßnahmen und stimmen sie mit Ihren Anforderungen ab.
Akademie
Welche Schulungsthemen bieten Sie an?
Phishing und Security-Awareness, Microsoft 365 im Arbeitsalltag sowie Claude, KI-Governance und die sichere Nutzung von KI-Werkzeugen. Inhalte und Tiefe richten sich nach Vorkenntnissen und Aufgaben der Teilnehmenden.
Brauchen die Teilnehmenden technische Vorkenntnisse?
Für Awareness- und Microsoft-365-Schulungen nicht. Die Beispiele stammen aus dem Arbeitsalltag, nicht aus der IT-Abteilung. Für Verantwortliche gibt es Termine mit mehr Tiefe.
Finden die Schulungen vor Ort oder online statt?
Beides. Inhouse im Großraum München oder online, in Gruppen, die zu Ihren Schichten und Abteilungen passen.
Können Sie mit Beispielen aus unserem Unternehmen arbeiten?
Ja, das ist der wirksamste Teil. Mit Ihrem Einverständnis nutzen wir anonymisierte Beispiele aus Ihrer Umgebung — etwa typische Absender, Abläufe oder Anwendungen — statt allgemeiner Musterfälle.
In welchen Sprachen sind die Schulungen verfügbar?
Auf Deutsch und Englisch.
Bieten Sie auch Schulungen an?
Ja. Die Isar Akademie bietet praxisnahe Trainings zu Phishing und Security, Microsoft 365 sowie Claude und KI — inhouse oder online, auf Deutsch oder Englisch.
Ihre Frage war nicht dabei?
In einem kostenlosen Erstgespräch klären wir Ihre Situation und einen sinnvollen nächsten Schritt.